Autismus-Familien willkommen!

„Ihr Sohn hat das Asperger-Syndrom. Das ist eine Autismus-Spektrum-Störung,“ sagte die Psychologin zu mir, als wir nach einigen Sitzungen mit Aaron zu einem Elterngespräch geladen wurden. Wir hatten die Dame aufgesucht, weil wir unseren Sohn nicht verstanden, weil wir Rat erbaten, wie wir dieses Kind erziehen könnten. Als wir sie fragend anblickten, ergänzte sie: „Ein…

„Ihr Sohn hat das Asperger-Syndrom. Das ist eine Autismus-Spektrum-Störung,“ sagte die Psychologin zu mir, als wir nach einigen Sitzungen mit Aaron zu einem Elterngespräch geladen wurden. Wir hatten die Dame aufgesucht, weil wir unseren Sohn nicht verstanden, weil wir Rat erbaten, wie wir dieses Kind erziehen könnten. Als wir sie fragend anblickten, ergänzte sie: „Ein bisschen Ergotherapie wäre sicher nicht schlecht.“ Sie überlegte: „Wir könnten auch einen Ritalin-Versuch starten.“ Wir waren stumm, denn wir wussten nicht, was sagen, nicht, was fragen, nicht, was wir überhaupt mit ihren Worten anfangen sollten. Was sollte das heißen? So gingen wir heim.

Mit der Diagnose Autismus dreht sich plötzlich vieles um das diagnostizierte Kind. Aber Autismus geht die ganze Familie an! Wenn ein Kind besondere Bedürfnisse hat, dann haben alle Kinder besondere Bedürfnisse. Denn Familie ist ein enger sozialer Verbund. Wir Eltern werden oft damit allein gelassen. Starke und kompetente Eltern sind die tragende Säule unseres Familiensystems. Daher muss es vorrangig erst mal um uns gehen, um uns Eltern!

Wie können sich Eltern auf diese neue Situation einstellen? Was braucht es, um bestmöglich gerüstet zu sein, um das Kind entsprechend seinen besonderen Bedürfnissen zu unterstützen und den eigenen ganz individuellen Weg zu finden? Auf dieser Suche begleite ich Euch gerne!

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Antwort zu „Autismus-Familien willkommen!“

  1. sha.

    Sehr hilfreiche Definition. Vielen Dank!

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